Transformatorische Bildung – Folge 015 “Ich lasse mich nicht von der Außenwelt definieren!” mit und gegen Butler

Ein Gespräch mit Elisa zum narrativen Interview von Ahmet (FR042)

A: Also die Sache ist die (2) Ich lasse mich irgendwie nie von der Außenwelt blenden beziehungsweise (.) ich lasse gar nicht diese Welt (.) ehm in mich hinein (2) Denn wenn ich das machen würde (.) würde ich mich nicht hier beheimatet fühlen ich würde mich ausgegrenzt fühlen (2) Ich diese Außenperspektive (.) ehm macht aus einem Menschen (2) ehm einen Fremden deswegen (.) versuch ich mich immer aus meiner eigenen Perspektive der Sache zu nähern (.) Ja? Verstehst du? Dass ich mich nicht von außen definieren lasse
sondern dass ich mich selbst definiere und ich fühle mich dazugehörig ich liebe diese Sprache ich liebe die Kultur und (.) ehm ich liebe die Menschen und deswegen sage ich (.) ehm: Das ist meine Heimat! Aber wenn es wirklich darum gehen würde dass ich mich nach den Medien richte nach der Außenwelt (.) dann würde ich mich auf jeden Fall ausgegrenzt fühlen (.) denn ich kenne viele die sich so fühlen (2) ,weil die sich halt sehr viel von allem drum herum blenden lassen.

Transformatorische Bildung – Folge 006 “Imaginäres und Dualität der Schwester Papin nach Lacan”

Die erste Ausgabe zu „Transformation und Psychoanalyse“ mit Mareike und mir.

Literatur

Lacan, Jacques: Motive des paranoischen Verbrechens: das Verbrechen der Schwester Papin.

Schmidt, Tim: »Ich kratz ihr die Augen aus« – Phantasmen einer Welt ohne den Anderen : Bildungsprozesstheoretische Lektüren nach Jacques Lacan. Dissertation als Open Access im Volltext unter URL

Kadi, Ulrike: Bilderwahn. Arbeit am Imaginären. Wien: Turia+Kant 1999

Freud, Sigmund: Über einige Mechanismen bei Eifersucht, Paranoia und Homosexualität G.W. XIII S. 192 – 207