›Erinnern, Verräumlichen, Erzählen‹ in Fluchtinterviews: Facetten anthropologischer Bildungsforschung ist erschienen.

Autor:innen: Sophie Schubert, Nina Kühn und Tim Schmidt

Ich freue mich sehr, dass unser Artikel „Erinnern, Verräumlichen, Erzählen“ in der Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik erschienen ist. Das Autor:innenteam ist aus dem Netzwerk Pädagogische Anthropologie hervorgegangen. Mit der anthropologischen Facette des Erinnerns erhält die anthropologische Bildungsforschung eine weitere theoretische Vertiefung.

„Flucht- und Migrationserfahrungen lassen sich nicht nur als gesellschaftliche oder politische Phänomene begreifen, sondern können in ihrem Aufruf der Neu-Eruierung von Selbst- und Weltverhältnissen tiefgreifende Bildungsprozesse auslösen. Eine Untersuchung derselben ist für eine anthropologische Bildungsforschung somit unverzichtbar, da in narrativen Interviews diese Prozesse in verdichteter Form zutage treten. Erinnern wird sprachlich strukturiert, in Verräumlichungen imaginiert und ist symbolisch aufgeladen. Erfahrungen werden durch das Erzählen in Sinnzusammenhänge gesetzt und kommunizierbar gemacht.“ (S. 423 )

Schubert, Sophie / Kühn, Nina / Schmidt, Tim (2026): „›Erinnern, Verräumlichen, Erzählen‹ in Fluchtinterviews: Facetten anthropologischer Bildungsforschung“. In: Vierteljahrsschrift für Wissenschaftliche Pädagogik, 102 (2026), S. 421–436.

DOI: 10.30965/25890581-10104047